Das Kolpinghaus Salzburg als Filmkulisse

Lights, Camera, Action, das Kolpinghaus als Drehort mit Helmut Berger

Credits: HO Kommunikation

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Das Kolpinghaus Salzburg als Drehort und Filmkulisse, das ist mal was Neues. Die malerischen Gassen, historischen Bauwerke und das Flair der zwischen Bergen eingebetteten Mozartstadt Salzburg dienten schon häufig als Filmkulisse. In Verbund mit dem weltbekannten Musikfilm Sound of Music sind Salzburg und Umgebung international mit der Welt des Films verknüpft. Gene Kelley, Tom Cruise und zahlreiche weitere Superstars aus Hollywood wurden vor der malerischen Kulisse Salzburgs auf Zelluloid gebannt.

Höchste Zeit, dass auch das Kolpinghaus Salzburg einmal als Drehort und Filmset dienen durfte. Mit Helmut Berger ist nach Gene Kelly, Tom Cruise und vielen anderen internationalen Filmstars ein ganz großer der Filmszene ins Kolpinghaus gekommen, um dort seinen neuen Film „Revolution“ zu drehen.

Das Kolpinghaus und Helmut Berger – eine gelungene Liaison

Als Herberge für SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen, Gesellen auf der Walz und andere Gäste ist das Team des Kolpinghauses daran gewöhnt, flexibel und serviceorientiert auf seine Bewohner einzugehen. Die Erfahrung, als Filmset zu dienen, ist allerdings neu. Helmut Berger, der Star aus Filmen von Visconti, spielte zusammen mit Elisabeth Taylor und Henry Fonda, Romy Schneider, Anthony Hopkins, Burt Lancaster und Kirk Douglas. Seit 2004 ist der in Bad Ischl geborene Star Wahlsalzburger. So war die Anreise in den Norden der Mozartstadt Salzburg nicht allzu weit.

 

Tag 1: Der Aufbau

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Credits: HO Kommunikation

Der Schauspieler wird in der internationalen Presse ja gerne exzentrisch genannt. So waren wir vom Team des Kolpinghauses selbstverständlich gespannt, was uns mit dem Eintreffen des Teams rund um Produktionsleiter Alexander Tuschinski erwarten würde. Einer der Seminarräume des Kolpinghauses Salzburg sollte als Drehort dienen und den Besprechungs- oder Seminarraum einer Universität darstellen. Freitag 24.11. war der Tag des Aufbaus, am Samstag sollte gedreht werden.

Wir stellten uns auf Sonderwünsche und Umbauideen ein, durften uns aber gleich von der ersten Minute über eine Gruppe unkomplizierter und freundlicher Menschen freuen, die sich kurz über Räumlichkeiten, Verpflegung und das Drumherum aufklären ließen und zügig mit dem Aufbau ihres Equipments begannen. So wurden Kameras, Scheinwerfer, Mikrofone aufgebaut, viele Meter Kabel verlegt und die Beleuchtung perfektioniert. Wir erlebten das Filmteam durch die Bank freundlich und unkompliziert. Aber der große Star sollte ja erst kommen.

Tag 2: Der Dreh

Der große Tag war gekommen. Das Filmset im Seminarraum des Kolpinghauses Salzburg war aufgebaut. Alles war bereit für den Dreh. Der Star wurde erwartet. Welche Sonderwünsche würde er äußern? Wieviel Verspätung würde er sich genehmigen? Würde er mit der Verpflegung zufrieden sein? Lange vor Beginn des Drehs erschien ein gut gelaunter, eher ruhiger und zufrieden wirkender Helmut Berger. Die Vorbesprechungen der geplanten Szene begannen umgehend und mit professioneller Gelassenheit wurde gedreht, bis alle geplanten

Szenen in der geplanten Zeit im Kasten waren. In den wenigen kurzen Pausen plauderte der Star ein wenig aus dem Nähkästchen. Wir erfuhren Einiges über die Vorzüge und Nachteile der englischen, französischen und deutschen Sprache für den Film und waren beeindruckt vom minutiös befolgten Zeitplan. Spannend wars, ein Filmset hautnah miterleben zu können und das sympathische Team um Filmemacher Alexander Tuschinsky kennenzulernen.

Credits: HO Kommunikation

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