Zimmerpflanzen für Anfänger

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Wenn man endlich sein eigenes Heim, sein Zimmer im Studentenwohnheim oder eben im Kolpinghaus bezogen hat, kann man es mit Leben füllen, indem man sich ein paar Pflanzen zulegt. Es muss nicht gleich ein Indoor Dschungel werden, aber ein paar Pflanzen steigern die Lebensqualität enorm. Welche Pflanzen sind für Anfänger leicht zu pflegen und auch nicht zu teuer? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Pflegeleichte Pflanzen

Mit Bogenhanf holt man sich den 60er-Retroschick ins Zimmer. Er braucht eine helle Ecke, aber keine direkte Sonne. Ein Schluck Wasser genügt, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Seine robusten Blätter filtern sogar Schadstoffe aus der Luft.

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Kaktus

Der Kaktus gilt als eine der pflegeleichtesten Pflanzen. Er bringt etwas Leben in die Wohnung und verzeiht, wenn man ihn für einige Zeit vergisst. Der Kaktus ist mit einem sonnigen Plätzchen und ab und zu einem Schluck Wasser zufrieden. Aber Vorsicht: noch jeder Kakteen-Besitzer wurde bisher gestochen.

Die Grünlilie ist besonders pflegeleicht und eignet sich hervorragend als Ampel- oder Hängepflanze. Sie macht sich aber auch wunderbar im Topf am Fenster. Die länglichen Blätter sind hellgrün mit weißen Streifen und setzen in jeder Wohnung einen frischen Akzent. Wenn sie genügen Wasser und etwas Dünger bekommt wächst sie üppig.

Grünlilie

Grünlilie

Einblatt

Einblatt

Das Einblatt ist eine sehr pflegeleichte und hübsche Pflanze. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Alles was sie braucht sind etwas Wasser und Dünger. Ab und zu sollte man die Blätter vom Staub befreien.

Wer etwas Rankendes für dunklere Ecken sucht, wird mit einer Efeutute glücklich werden. Die Hängepflanze nimmt es nicht übel, wenn man einmal das Gießen vergisst. Sie ist auch gut geeignet fürs Bad, wenn ein Fenster vorhanden ist.

Ein Farn peppt jedes Bad auf. Es muss aber ein Fenster vorhanden sein. Bei der höheren Luftfeuchtigkeit im Bad fühlt sich der Farn richtig wohl, auch wenn nicht allzu viel Tageslicht vorhanden ist.

Grundausstattunghouseplants-792091_1920

Je nach Budget gibt es Pflanzen in Erde oder Blähton. Erdkulturen müssen wesentlich öfter gegossen werden, als Pflanzen, die in Blähton-Kügelchen gesetzt wurden. Zudem kann man hier auch Wasserstands-Anzeiger anbringen.

Zur Grundausstattung gehört eine Gießkanne. Gedüngt wird mit alle zwei Wochen mit etwas Zimmerpflanzen-Flüssigdünger im Gießwasser oder mittels Düngestäbchen mit Langzeitwirkung, die meist mehrere Monate lang halten.

Umtopfenchild-427173_1920

Umgetopft wird im Frühjahr, wenn die Pflanze keinen Platz mehr im Topf hat. Das sieht man, wenn die Wurzeln bereits oben und unten herausquellen, oder die Pflanze umfällt, weil das schwere Blattwerk nicht mehr vom Wurzelballen gehalten werden kann. Zum Umtopfen braucht man nur einen größeren Topf.

Für eine Erdkultur benötigt man außerdem einen Sack torffreie Pflanzenerde und einen passenden Übertopf oder Untersetzer. Die Pflanze wird aus dem alten Topf genommen, die alte Erde wird entfernt und die Pflanze mit frischer Erde in den neuen Topf gepflanzt.

Sitzt die Pflanze in Blähton, kann man die alten Tonkügelchen einfach weiter verwenden. Eventuell sollte man das alte Substrat jedoch ein wenig waschen. Danach wird der neu gewonnene Raum im größeren Topf mit frischem Blähton aufgefüllt.

Tipp

Zimmerpflanzen vertragen es oft überraschend gut, wenn sie über längere Zeit nicht gegossen werden. Werden sie hingegen zu oft gegossen und stehen die Wurzeln zu lange im Wasser, faulen diese ab und können keine Nährstoffe mehr transportieren. Es ist also häufig besser, seltener und weniger zu gießen.