Schloss Mirabell und Mirabellgarten

Gartenschloss im Herzen der Altstadt

Lustwandeln in prächtigen Gärten

Ein Geschenk an seine Liebste, Salome Alt, sollte das Schloss werden, das Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau 1606 erbauen ließ. Damals unter dem Namen Schloss Altenau, befand sich der kleinere Vorläufer des heutigen Prachtbaus südöstlich zum Rosengarten hin. Heute steht an seiner Stelle eines der Wahrzeichen Salzburgs, das barocke Schloss Mirabell mit dem Mirabellgarten.

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Blick auf den Mirabellgarten in Salzburg
Schloss Mirabell und Garten in Stadt Salzburg

Den Namen Mirabell erhielt das Schloss von Wolf Dietrichs Nachfolger, Markus Sittikus, der es jedoch nie bewohnte. Erst Fürsterzbischof Franz Anton Fürst von Harrach ließ Schloss Mirabell von 1721 bis 1727 von dem bekannten Barockbaumeister Lukas von Hildebrandt erneuern und zu einer großzügigen Anlage um- und ausbauen. Beim großen Stadtbrand in der rechten Altstadt 1818 wurde das Schloss stark beschädigt, die große Marmortreppe und der berühmte Marmorsaal blieben jedoch unversehrt. Im Zuge seines Wiederaufbaus zwischen 1822 und 1824, nach den Plänen von Peter de Nobile, erhielt Schloss Mirabell seinen heutigen nüchternen, klassizistischen Stil.

Schloss Mirabell heute

Heute sind im Schloss Mirabell die Amtsräume des Salzburger Bürgermeisters und der Stadtverwaltung untergebracht. Der Marmorsaal, einstiger Festsaal des Fürsterzbischofs, in dem bereits Vater Leopold Mozart und seine Kinder Wolfgang und Nannerl musiziert haben, wird heute als einer der schönsten Trauungssäle der Welt gehandelt. Regelmäßig finden im Saal Tagungen, Ehrungen und Konzerte (Salzburger Schlosskonzerte) statt.

Sehenswert sind außerdem die Marmorstiege von Georg Raphael Donner, die den Innenhof mit dem Marmorsaal verbindet, und die Schlosskapelle.

Der Mirabellgarten

Eines der beliebtesten Fotomotive Salzburgs, gartenarchitektonisches Juwel sowie prächtige Kulisse für Hochzeiten: das ist der Mirabellgarten. Die das Schloss umgebenden barocken Gartenanlagen wurden unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach um 1690 umgestaltet. 1730 folgten wesentliche Änderungen durch Franz Anton Danreiter. Seit 1913 ziert der Pegasusbrunnen den Mirabellgarten. Die vier Figurengruppen um den Springbrunnen stammen von Ottavio Mosto (1690) und symbolisieren die 4 Elemente: Feuer, Luft, Erde und Wasser. Im westlichen Teil des Mirabellgartens ist das zwischen 1704 und 1718 angelegte Heckentheater zu finden, das zu den ältesten seiner Art nördlich der Alpen zählt.

Zur Gartenanlage gehört auch der Zwergelgarten, in dem derzeit jedoch nur 16 der ursprünglich 28 Zwerge zu sehen sind.

Öffnungszeiten:

Marmorsaal (Eintritt frei):

  • Montag, Mittwoch, Donnerstag: ca. 8-16 Uhr
  • Dienstag und Freitag: 13-16 Uhr

Bei Sonderveranstaltungen kann der Marmorsaal nicht besichtigt werden.

Barockstiege und Engelsstiege:

  • täglich ca. 8-18 Uhr

Mirabellgarten:

  • Täglich von ca. 6 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit

Heckentheater: während der Wintermonate geschlossen

Orangerie: ganzjährig geöffnet, täglich 9-16 Uhr, Eintritt frei.

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