Unsere Werte

Wir stehen für ein WERTvolles Leben

Gelebte Werte im Kolpingheim

Wir stehen in der Tradition unseres Gründers Adolph Kolping und einer Pädagogik, die seine Werte leben will: Zu seiner Zeit waren an vier Wänden eines Kolpinghauses Leitsätze des Zusammenlebens angebracht: „Religion und Tugend“, „Eintracht und Liebe“, „Frohsinn und Scherz“ und „Arbeit und Fleiß“. Auch heute noch haben diese Wertbegriffe für uns ihre Gültigkeit, müssen aber in die Welt der Jugend von heute übersetzt werden.

Religion und Tugend

Im großen Supermarkt der Sinnangebote in der Welt von heute sind viele Jugendliche überfordert. So groß das Angebot ist, so groß ist auch die Unsicherheit. Der junge Mensch bleibt bei uns mit seinen Fragen nicht auf der Strecke. Wir vermitteln Werte, durch die Orientierung möglich ist. Wir sind offen für Fragen nach dem Sinn des Lebens und den Hoffnungen und Ängsten, die unsere Jugendlichen bewegen.

Eintracht und Liebe

Wir wollen, dass sich die Jugendlichen in „ihrem Kolping“ wohlfühlen. Dazu gehört eine Gemeinschaft, die trägt, auf die man zählen kann. In einer Zeit zunehmender Individualisierung ist das eine besondere Herausforderung für die PädagogInnen. Umso mehr freut es uns, dass die Jugendlichen das „Kolping“ als „Zuhause auf Zeit“, als eine große Familie erleben. Dazu gehören selbstverständlich auch Konflikte und es ist nötig, dass Grenzen gezogen werden. Eine Gemeinschaft kann sich aber nur dann sicher fühlen, wenn auch eine entsprechende positive Streitkultur herrscht.

Frohsinn und Scherz

Miteinander leben im Kolpinghaus
Das Kolpingheim legt Wert auf ein gutes Miteinander

Begriffe, die auch heute noch leicht verständlich sind! Das hängt mit der Erlebnisgesellschaft unserer Zeit zusammen. „No risk – no fun“ lautet ein Motto der Jugend von heute: Kein Risiko – kein Spaß. Im Haus wollen wir Spaß ohne Risiko, eine Kultur der Feste und des Feierns, quer durch die Jahreszeit. Spaß und Freude sind wichtige Erlebnismomente, die unsere Gemeinschaft in vielen Facetten bereichern.

Arbeit und Fleiß

Auch das muss nicht in die heutige Zeit übersetzt werden. Der Leistungsdruck auf die jungen Menschen ist oft enorm. In unserem Haus bekommen die jungen Menschen den Rückhalt, der gebraucht wird, um das geforderte Lern- und Ausbildungspensum schaffen zu können. Sei es, dass wir beim Lernen helfen oder die notwendigen Gespräche mit LehrherrInnen oder LehrerInnen führen.

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